Ensemble New Babylon

Als Mitbegründer des Ensemble New Babylon möchte ich gerne auf die vielseitigen und spannenden Aktivitäten dieses Ensembles für zeitgenössische Musik hinweisen.

 

Das Ensemble New Babylon wurde mit seinem Debutkonzert im November 2012 in der Weserburg unter der Schirmherrschaft des regierenden Bürgermeisters der Hansestadt Bremen, Jens Böhrnsen, ins Leben gerufen, mit dem Ziel, in Bremen die Neue Musik wieder im Kulturgeschehen zu etablieren. Es trägt seinen Namen aus der Idee heraus, mit Musik Menschen verschiedensten Hintergrunds zusammenzuführen und gemeinsam das Schöne im Ungewohnten und Neuen zu entdecken. Es ist ein festes Anliegen des international besetzten Ensembles, durch die emotionale Kraft der Musik für mehr Toleranz und Verständnis gegenüber dem “Anderen” zu sorgen. Es soll ein Beispiel für das friedliche, freundschaftliche und gleichzeitig erfolgreiche Zusammenwirken von völlig unterschiedlichen Menschen sein, egal welch politischer und kultureller Hintergrund in ihren Ländern herrscht.

Fester Bestandteil der Konzerte des Ensembles ist das Nutzen von ungewöhnlichen Spielorten mit bestimmter Thematik. So entstanden beispielsweise ein Projekt mit der Funkband Watson’s Mother inklusive eines Auftritts auf der Breminale 2013, für das das Ensemble den Förderpreis des Deutschen Musikrates 2013 erhielt, ein theatral inszeniertes Konzert in der Bremer Shakespeare Company im April 2014, im Mai 2014 ein Wandelkonzert in der Villa Ichon Bremen und im Oktober 2014 sowie im März 2015 zwei Koproduktionen mit der Weserburg | Museum für moderne Kunst, „Of the Universe“ und „Land in Sicht“, bei denen jeweils ein Programm für die aktuelle Ausstellung konzipiert wurde und die Grenzen zwischen Konzert und Kunstausstellung verschwammen. Ziel dieser Kooperationen ist es auch, zeitgenössische Musik mit anderen Sparten der Kunst zu vereinen.

Finden Sie mehr Informationen und aktuelle Konzerttermine des Ensemble New Babylon auf folgender Website:

http://www.ensemblenewbabylon.com

 

© 2019 by Alexander F. Müller